Die besten Inhaltsstoffe gegen Stimmungsschwankungen und andere Symptome von PMS

Kalzium kann Symptome wie Blähungen und Müdigkeit mindern

Bei vielen, die unter PMS leiden, fehlt es an Kalzium, das aus der Nahrung aufgenommen wird. Zu einer Veränderung des Kalziumspiegels kann es auch im Laufe des Menstruationszyklus kommen. Wie eine klinische Studie von 2017 zeigt, mildern spezielle Kalziumpräparate verschiedene PMS-Symptome, etwa Blähungen und Müdigkeit (1). Eine wirksame Linderung versprechen Kalzium-Nahrungsergänzungsmittel zudem bei psychologischen Faktoren wie Stimmungsschwankungen, Angstzuständen und allgemeiner Traurigkeit. 

Vitamin B-6 kann Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Angstzustände mindern

Unsere Stimmungslage hängt stark von sogenannten Neurotransmittern im Köper ab. Um sie zu produzieren, wird Vitamin B-6 benötigt. Dieses wasserlösliche Vitamin ist in vielen Nahrungsmitteln zu finden, die Du ohnehin zu Dir nimmst. Das gilt etwa für Rinderleber und anderes Organfleisch, Kichererbsen, Thunfisch, Lachs und anderen Fisch sowie Kartoffeln und alle Gemüsesorten, die stärkehaltig sind. Dieses wichtige Vitamin ist zudem in zahlreichen Frühstückscerealien enthalten, die bewusst damit angereichert werden. Verschiedene Einzeluntersuchungen haben gezeigt, dass es bei vielen psychologischen PMS-Symptomen wie Launenhaftigkeit, Reizbarkeit und Angstzuständen hilfreich sein kann, täglich Vitamin-B-6-Ergänzungsmittel einzunehmen (2).

Magnesium und Vitamin B-6 können gemeinsam helfen, Wasseransammlungen in der Brust sowie Brustspannen zu reduzieren

Es gibt Frauen mit PMS-Symptomen, die einen auffallend niedrigen Magnesiumspiegel aufweisen. Diesbezüglich zeigt eine Untersuchung von 2010 (3), dass eine bewusste Ergänzung der Ernährung durch kombinierte Magnesium- und Vitamin-B-6-Präparate eine Linderung von PMS-Symptomen wie Wassereinlagerungen und Brustspannen verspricht und auch gegen Depression, Schlaflosigkeit und Angstzustände hilft. Als Lebensmittel, die einen besonders hohen Magnesiumanteil haben, gelten neben grünem Blattgemüse auch Mandeln und Erdnüsse.

Pinienrindenextrakt kann Menstruationsschmerzen und Endometriose reduzieren

Es wurden mehrere Studien publiziert, die zeigen, dass Pinienrindenextrakt Menstruationsstörungen wie Menstruationsschmerzen und Endometriose wirksam lindert. Laut einer multizentrischen Feldstudie, die im Journal of Reproductive Medicine erschien, mildert Pinienridenextrakt, Dysmenorrhoe (4,5). Diese Erkrankung führt Jahr für Jahr bei Millionen Frauen zu äußerst schmerzhaften Menstruationsblutungen. Durch Supplementation mit Pinienrindenextrakt reduzieren sich bei Frauen mit Dysmenorrhoe auf natürliche Weise die Menstruationsschmerzen, was den Bedarf an Schmerzmitteln verringert. Die randomisierte, placebokontrollierte Doppelblind-Studie fand an vier Krankenhäusern in Japan (Kanazawa University Hospital, Keiju Medical Center, Hamamatsu University Hospital, Sugiura Clinic) statt und berücksichtigte 116 Frauen. 

Ashwagandha kann Entzündungsmarker und Menstruationsschmerzen reduzieren

Verschiedene Studien belegen, dass mittels Ashwagandha Entzündungen reduziert werden können. Untersuchungen mit Menschen zeigten, dass die Einnahme zu einer Erhöhung der Aktivität von natürlichen Killerzellen führt (6). Dabei handelt es sich um Immunzellen zur Bekämpfung von Infektionen, die wichtig sind, um den Körper gesund zu erhalten. Zudem ist eine Verringerung von Entzündungsmarkern zu beobachten, zum Beispiel beim C-reaktiven Protein (C-reactive protein, CRP), das ein erhöhtes Herzerkrankungsrisiko anzeigt.

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