9 Tipps zum Abnehmen im neuen Jahr

Es ist normal, dass du in der Winterzeit ein wenig an Gewicht zunimmst. Das liegt nicht nur an den vergangenen Festtagen mit leckeren Essen und einer oftmals engen Terminplanung, die weniger Zeit für das Organisieren und Kochen gesunder Mahlzeiten lässt. Auch das ungemütliche Wetter lädt weniger dazu ein, sich an der frischen Luft zu betätigen. Da ist die Couch mit einem heißen Tee und Keksen einfach gemütlicher.

Es klingt dann nach einer verlockend, einfachen Idee, die gesunden Ernährungspläne über den Winter zu vernachlässigen, um sie erst im Frühjahr wiederaufzunehmen. Dies kann jedoch ein gefährlicher Einschnitt in die Gesundheit sein.

Wir möchten dir ein paar Tipps geben, wie du dein Gewicht über den Winter halten oder sogar reduzieren kannst. Mit 10 einfachen Schritten kannst du in den wenigen Wochen verlieren.

1. Steigere dein Aktivitätsniveau

Nicht selten ist der Winter einfach zu kalt, dunkel und ungemütlich, als dass wir uns draußen aktiv betätigten. Selbst der Gang ins Sportstudio kostet Überwindung. Dabei ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen, nicht nur um sein Gewicht zu halten bzw. zu reduzieren. Sport hat einen positiven Einfluss auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, baut Stress ab, erhöht die kognitive und geistige Gesundheit, verbessert das Immunsystem und damit insgesamt auch die Lebenserwartung. Deshalb ist es wichtig, die bekannte Trainingsroutine auch während des Winters nicht zu vernachlässigen. Auch für den Fall, dass du bisher noch keinen Sport betreibst, solltest du damit nicht bis ins Frühjahr warten oder guten Neujahrsvorsätzen hinterherhängen. Du denkst, du hast keine Zeit für Sport? Diese Einstellung solltest du überdenken. Vermutlich hast du nur noch nicht die richtige Sportart gefunden: Es muss nicht immer die schweißtreibende Einheit im Fitnessstudio sein. Plane deinen Alltag neu und strukturiere ihn mit kleinen sportlichen Anstrengungen um. Parke beispielsweise etwas weiter von deinem Ziel weg, nimm die Treppe statt den Aufzug oder führe ein 15-minütiges Yoga-Programm in deine Abendroutine ein. Es kommt auf jede Kleinigkeit an!

2. Achte auf gesunde Mahlzeiten

Da das Essen im Winter häufig reichhaltiger ist, solltest du auf die Kalorien achten und vor allem gesunde Mahlzeiten zu dir nehmen. Es ist keine Lösung, auf einzelne Mahlzeiten zu verzichten, um später eine ungesunde Mahlzeit zu sich zu nehmen – dadurch kommt es nur zu einem Nährstoffmangel, nach dem du dich bei einer anderen Mahlzeit übernimmst. Arbeitnehmer*innen, die beispielsweise in der Woche zum Mittagessen ausgehen, können sich eher für ein gesundes, selbst gemachtes Mittagessen im Pausenraum entscheiden. Dabei hilft es, die Mahlzeiten bereits am Wochenende vorzubereiten. Wichtig ist, in jeder Mahlzeit Pflanzenstoffe, Eiweiße und gesunde Fette einzubeziehen.

3. Decke dich mit Grundnahrungsmitteln ein

Wer keine Lebensmittel zu Hause lagern hat, entscheidet sich eher dafür, heute außer Haus zu essen oder Take-Away-Essen mitzunehmen. Deshalb solltest du dir ein kleines Lager mit gesunden Lebensmitteln einrichten, die lange haltbar oder tiefgekühlt sind. Beispiele sind Tiefkühlgemüse, Quinoa oder auch brauner Reis. Auf diese Weise hast du zu jeder Zeit etwas Gesundes zu Hause. Eine weitere Idee ist es, etwas mehr zu kochen, als du für eine Mahlzeit brauchst, sodass du einen Rest bzw. Vorrat hast. Diesen kannst du einfrieren und an einem anderen Tag essen.

4. Tausche deinen Kaffee gegen heißen Tee

Besonders in Winter erfreuen sich aromatisierte Kaffeegetränke und Kakao einer besonderen Beliebtheit. Aber aufpassen: Diese Leckereien enthalten fast so viele Kalorien wie die Mahlzeit selbst. Auch kalorienreduzierte Varianten wie Light oder „Skinny“ enthalten künstliche Süßstoffe, die einen schlechten Einfluss auf deine Gesundheit und dein Gewicht haben. Eine gute Alternative sind Kräutertees: Sie bieten Flüssigkeit und haben durch ihre Antioxidantien und andere Stoffe eine gesundheitsfördernde Wirkung. Dies kann dir sogar beim Abnehmen helfen.

5. Sage einfach nein zum Nachtisch

Du bist jemand, der gerne einen Nachtisch nach der Mahlzeit isst? Vielleicht ist dies nur eine Angewohnheit, die du jedoch ablegen solltest. Insgesamt solltest du darauf achten, dein Verlangen nach etwas Süßem kontrollieren zu können. Eine echte Alternative ist frisches Obst oder ein kleines Stück dunkle Schokolade. Je länger du es schaffst, auf Süßigkeiten zu verzichten, desto geringer wird auch dein Verlangen danach nach einiger Zeit werden, bis es dir schlussendlich leichtfällt, den Keksteller unberührt zu lassen.

6. Bestimme mindestens 4 „trockene“ Tage pro Woche

Neben einer hohen Kalorienanzahl enthält Alkohol Giftstoffe, die der Körper bzw. deine Leber verarbeiten muss. Ist er mit dem Abbau von Alkohol beschäftigt, so fehlt dir wichtige Energie für andere Funktionen. Das Ergebnis ist eine erhöhte Müdigkeit oder ein lethargisches Gefühl. Deshalb solltest du darauf achten, deiner Leben genug Ruhemöglichkeiten zu geben. Du kannst deinem Körper auch bei dem Abbauprozess helfen, indem du viel Wasser trinkst. 

7. Wähle hochwertige Kohlenhydrate

Einfache Kohlenhydrate, wie du sie in Reis, Brot oder Nudeln findest, erhöhen den Blutzuckerspiel. Fällt dieser wieder ab, kommt das Hungergefühl zurück. Deshalb solltest du eher auf komplexe Kohlenhydrate wie Gemüse und Vollkornprodukte setzen, bei denen der Blutzuckerspiegel langsamer abfällt. Ergänze diese mit hochwertigen Eiweißquellen und gesunden Fetten und dein Hungergefühl wird sich nicht so schnell wieder melden.

8. Stärke dein Immunsystem

Dein Immunsystem leidet, wenn es durch Stress, weniger nahrhafte Lebensmittel und Schlafmangel belastet wird. Deshalb solltest du möglichst oft Obst und Gemüse mit vielen Antioxidantien zu dir nehmen, um Krankheiten vorzubeugen. Ein Tipp ist es, deine Mahlzeiten möglichst farbenreich zu gestalten. Zu einem gemeinsamen Mittagessen an der Arbeit kannst du beispielsweise eine Gemüseplatte oder einen Obstsalat anstelle eines Kekstellers mitbringen. Auch ein selbstgemachter Ingwer-Shot ist im Winter ein wahrer Immunbooster. 

9. Für einen gesunden Darm

Eine hohe Anzahl gesunder Darmbakterien sind der Grundpfeiler für deine Gesundheit. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn du über den Winter reichhaltige, süße oder auch schwere Mahlzeiten zu dir nimmst. Ist dein Darm nicht im Gleichgewicht, wird sich dies in Verdauungsproblemen, Kopfschmerzen und Müdigkeit zeigen. Außerdem hat ein jeder Mensch auch schlechte Darmbakterien, die ihre Energie aus Kohlenhydraten wie Zucker und Weißbrot ziehen. Wenn wir viel davon konsumieren, stärken wir die schlechten Darmbakterien und schaden den guten. Verzichte auf diese Lebensmittel, um deinen Darm zu unterstützen.

Bildrechte: ©Pexels

Neuerer Post →