Wie du deine Haut in diesem Herbst zum Strahlen bringst

Für mich ist der Herbst mit seiner Farbenpracht, den nebeligen Morgenstunden und den von Tau überzogenen Gräsern eine ganz besondere, wunderschöne Jahreszeit. Der Jahreszeitenwandel geht einerseits mit einer unvergleichlichen Freude einher, welche durch die positiven Erinnerungen an das kindliche Kastaniensammeln oder an gemütliche Zeiten am Lagerfeuer hervorgerufen wird. Andererseits stellt der Wetterwandel für die Haut meiner Kundschaft eine Herausforderung dar – und für mich beginnt die wohl arbeitsintensivste Periode im ganzen Jahr. 

Die niedrigen Lufttemperaturen und vor allem die sinkende Luftfeuchtigkeit können die Haut austrocknen, was dazu führt, dass sie schuppig wird und ein Spannungsgefühl entsteht. Im Anschluss an eine individuell angepasste Gesichtsbehandlung habe ich für meine Kunden einige Tipps auf Lager, mit denen sie ihre Haut besonders während des Wetterumschwungs unterstützen können, um auch in dieser Zeit einen frischen und gesunden Teint beizubehalten. 

1. Peeling

Probiere, ein wöchentliches Peeling in deine Hautpflegeroutine zu integrieren. Hierbei werden abgestorbene Hautzellen entfernt und die Bildung neuer Zellen begünstigt, da Ablagerungen und Hautschüppchen aus den Poren entfernt werden. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass Pflegeprodukte dadurch im Anschluss tiefer in deine Haut gelangen und ihre Wirkung somit verstärkt wird. 

Honig eignet sich beispielsweise wunderbar als Peeling. Zu seinen Inhaltsstoffen gehören natürliche AHAs, die dafür sorgen, dass abgestorbene Zellen auf deiner Haut entfernt werden. Nachdem du den Honig auf deine Haut aufgetragen hast, beträgt die Einwirkzeit 10 Minuten. Danach kannst du ihn mit einem gereinigten Tuch abnehmen und wirst erstaunt sein, wie positiv das Ergebnis ist. 

2. Wechsele deine Produkte

Ein weiterer Tipp von mir ist das regelmäßige Wechseln von Pflegeprodukten, die du für deine Haut benutzt. Hierzu zählen sowohl Hautreinigungsprodukte, Toner und pflegende Cremes. Ähnlich wie Haare, die sich an ein bestimmtes Shampoo gewöhnen, geschieht dies auch bei deiner Haut und den Pflegeprodukten, die du regelmäßig anwendest. Nach einer gewissen Zeit lassen die gewünschten Effekte nach. Bei mir hat sich ein Wechsel-Rhythmus von 3 Monaten bewährt, jedoch kannst du diese Phase auch auf 6 Monate ausdehnen und die Pflegeergebnisse dadurch positiv beeinflussen. Stell dir vor, du würdest nie neue Unterwäsche kaufen. Gerne bringe ich dies als Vergleich, wenn jemand stets die gleichen Pflegeprodukte benutzt. Natürlich ist das ziemlich überspitzt, aber vielleicht verstehst du, was ich damit sagen will. 

 3. Verwende ein Nachtöl 

Für mich und meine Haut ist ein traditionelles Nachtöl während des Schlafens die Pflege erster Wahl und vielen meiner Kunden geht es genauso. Für sie stelle ich individuell auf ihren Hauttypen angepasste Öle selbst her und verwende dafür hochwertige Inhaltsstoffe in Bioqualität. Wenn du lokal nicht den Zugang zu einem solchen Öl hast, bietet das Internet eine große Auswahl an Produkten und Informationen. Als Aromatherapeutin informiere ich – wie viele meiner Kollegen – sehr gerne über die Zusammensetzung, die Basis und wichtige Komponenten eines solchen Nachtöls, sodass du es dir einfach selbst zusammenstellen kannst. Besonders zur kalten Jahreszeit bieten Öle deiner Haut viele Nährstoffe und Feuchtigkeit, sodass sie optimal versorgt ist. Bei der Anwendung solltest du darauf achten, auch den Halsbereich mit den Ölen zu pflegen. Dies wird oft vergessen, was dazu führt, dass sich besonders an dieser Stelle erste Alterungsanzeichen erkennen lassen. 

4. Lass Dir eine professionelle Gesichtsbehandlung geben

Um das Beste aus deiner Haut herauszuholen, eignet sich der Besuch bei einem professionellen Kosmetiker. Durch eine Gesichtsbehandlung wird deine Haut auch im Winter zum Strahlen gebracht und dein Hautgefühl verbessert sich merklich. Eine solche Behandlung wird individuell auf deine Bedürfnisse abgestimmt und umfasst meist ein professionelles Peeling. Hier gibt es verschiedene Arten, zu denen beispielsweise die Mikrodermabrasion, das Ultraschallpeeling und die Dermaplane gehören. Ziel dieser Anwendungen ist es, abgestorbene Hautzellen zu entfernen und dadurch die Produktion neuer Zellen anzuregen. Ein solches Peeling bereitet deine Haut optimal auf Behandlungen mit Lifting- oder Toning-Geräten vor, zu denen Mikrostrom, RF-Vakuum, Ultraschall und Radiofrequenz gehören. Ihre Ergebnisse werden durch ein vorangegangenes Peeling deutlich verbessert. Abschließend wird oft eine Gelee-Maske auf deine Haut aufgetragen, die einen wärmenden Effekt hat und auch den Augen- und Lippenbereich deines Gesichtes mit Feuchtigkeit versorgt.

5. Hautbalsame einbeziehen

Zur Herbst- und Winterzeit hat die Anwendung von Hautbalsam einen besonders zauberhaften Effekt auf deine Haut. Sowohl für mich als auch für meine Kunden stelle ich auch dieses Produkt im Herbst selbst her und passe die Rezeptur individuell an, um auf die wechselnden Wetterverhältnisse zu reagieren und spezifischen Bedürfnissen nachzukommen. Passend zur Jahreszeit greife ich dabei gerne auf erdige Düfte zurück und verwende Majoran, Weihrauch oder Benzoe, die nicht nur deine Haut geschmeidig machen und sie zum Strahlen bringen, sondern zusätzlich eine beruhigende Wirkung auf dein Befinden haben können. 

Bildrechte: ©Pexels

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