Bis zu 90 Prozent haben einen Mangel an Vitamin D

Gegenwärtig ist Vitamin D im Blut im Winter ist eine Seltenheit. Dies hat zur Folge, dass zum einen deine Gesundheit der Knochen leidet und zum anderen, dass du verschiedene Krankheiten haben kannst. Es gibt mittlerweile Möglichkeiten, damit du diesem Problem entgegentreten kannst.

In der Vergangenheit wurde einer hinreichenden Vitamin-D-Versorgung zumeist wenig Bedeutung geschenkt. Dies änderte sich, als in medizinischen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, wie Journalen, dieses Thema behandelt wurde. Sie zeigen dir den Mangel dieses Vitamins, das ein Hormon ist, und ebenso die Konsequenzen für deine Gesundheit auf.

Bis zu 90 Prozent haben einen Mangel an Vitamin D

Eine Studie des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe, die zwischen 2005 und 2008 durchgeführt wurde, folgend, wiesen im jährlichen Durchschnitt ca. 60% der Untersuchten im Alter von 18 bis 79 Jahren 25-Hydroxy-Vitamin-D(25VitD)-Spiegel unterhalb des Schwellenwertes von 20 ng/ml im Blut auf. Mittlerweile hat sich ein neuer Schwellenwert von 30 ng/ml für die Speicherform des Vitamin D etabliert. Laut Worm haben dementsprechend rund 90% der Menschen einen interventionsbedürftigen Mangelzustand.

Bis dato existieren mehr als hundert Gene in über 30 Organen und Gewebe, die unmittelbar durch das Vitamin D aktiviert werden. Die möglichen Folgen, die du aufgrund eines Vitamin-D-Mangels hast, sind daher weitläufig. Epidemiologische Untersuchungen sowie erste Interventionsstudien haben ergeben, dass es einen Zusammenhang zwischen deinem Vitamin-D-Mangel im Blut und Erkrankungen wie Osteoporose, Muskelschwäche, Herzinfarkt, Malignome, Diabetes, Rheuma, Infekt-anfälligkeit, Depressionen, Morbus Alzheimer, Parkinson-Krankheit und Multiple Sklerose gibt.

Leben in Innenräumen führt zu einem Vitamin-D-Mangel

Die Hauptursache für den Vitamin-D-Mangel ist die Art und Weise, wie du lebst.

Vor allem die Ursache, dass du vorwiegend im Inneren arbeitest und zu wenig Sonne tankst, begünstigt den Mangel, denn so kann deine Haut nicht ausreichend mit einer UV-indizierten endogenen Vitamin-D-Synthese aktiviert werden. Um deinem Mangel entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, die Mittagspause im Freien zu genießen oder zumindest zum geöffneten Fenster zu gehen, damit du dein Gesicht, deinen Hals und deine Hände in die Sonne halten kannst. Ärzte weise auch darauf daraufhin, dass UV-filternde Sonnenschutzmittel diesbezüglich ungeeignet und aus dermatologischer Sicht für diese kurze Expositionszeit unnötig seien.

Im Zeitraum von Mitte Oktober bis Mitte März kannst du keine ausreichende Vitamin-D-Synthesestimulieren

Im Zeitraum von Mitte Oktober bis Mitte März kannst du keine ausreichende Vitamin-D-Synthesestimulieren, weil der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen zu dieser Zeit zu flach ist. Auch über die Ernährung kannst du diesen Mangel nicht ausmerzen, es sei denn, du würdest täglich fetten Wildfisch konsumieren.

Wenn du im Sommer also unzureichend Vitamin-D-Reserven aufgefüllt hast, um über den Winter mit 25 VitD-Blutspiegeln von über 20 bis 30 ng/ml zu kommen, solltest du auf ein Ergänzungspräparat zurückgreifen. Ärzte empfehlen somit für einen erwachsenen Menschen eine tägliche Dosis von 800 bis 2000I.E. Vitamin D3. Die Verträglichkeit auf lange Sicht bei hohen Dosen ist bestätigt. Wenn dein Wert deutlich unter 30ng/ml 25 VitD im Blut liegt, sind acht- bis zwölfwöchige Stoßtherapien Vitamin D möglich.

Solche Maßnahmen, wie die Verordnung und Überwachung der Einnahme beziehungsweise den Vitamin-D-Spiegelmessungen, solltest du stets bei deinem Arzt durchführen lassen (IGeL-Leistung).

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